Über mich

Hi, ich bin die Sabine. Mir machen Mode und Kosmetik schon immer Spass. Ich habe kein Diplom für meinen Stil und war auf keiner Modeschule. Viele Jahre war ich ein fast fashion victim. Wenn du mich fürs Lesen von Frauenzeitschriften bezahlt hättest, wäre ich heute steinreich. Was ist gerade in, was out, wer trägt was, warum und wann und welches Beautytool, Tasche, Schuhe sind diese Saison das Musthave. Ich war/bin der fashion guru für meine Freunde. Ich liebe ganz einfach guten Stil!

Lange Zeit habe ich meine innere Unruhe mit Shoppingtouren betäubt. Fast Fashion -Teile waren meine Drogen.

Viele Tiere und Menschen haben für mich gelitten.

Mir war das nicht egal. Ich hab einfach gar keine Sekunde daran gedacht, woher meine Kleidung kommt. Oder wohin sie geht, wenn ich sie aussortiere.

Während in meinem Kühlschrank nur Bio wohnen darf, ist mein Schrank voller Pestizide und Kinderarbeit.

Ein lange Zeit war ich eine Sklavin des  Konsums, ohne es zu wissen. Obwohl mir das bewusst wurde, konnte ich keine Kraft finden, auszusteigen.

Zuviel Arbeit, zu wenig Zeit, zuviele Verpflichtungen. Immer müssen, grösser, schneller, weiter, mehr. Haben statt Sein beherrschte mein Leben.

Ich weiß nicht genau, was mein wakeup call war. Mit ziellosen Shoppingtouren (die mir großen Spaß machten) habe ich eine innere Leere betäubt. Nur wie davon wegkommen?

Erlebnisse statt Klamotten kaufen. Sauna statt Zara. Massage statt Mode. Spazieren im Grünen statt Shoppingtour downtown. Buch lesen statt Magazin.

Außerdem hab ich auf Neuanschaffungen aus Polyester verzichtet. Kein Microplastik aus meiner Waschmaschine soll mehr ins Grundwasser und unsere Nahrungskette fließen. Ich will kein Plastik auf meinem Teller.

Beim Shoppen die Etiketten zu checken, bremst den Vorgang ungemein und führt zu mehr Achtsamkeit!

Weil ich immer noch einen drauf setzen muss, hab ich beschlossen, ein Jahr nichts mehr zu kaufen. Das mache ich seit November 2016 und das hat sich verändert:

  • mehr Zeit
  • mehr Geld
  • mehr Platz im Schrank
  • Ruhe und Gelassenheit

Ich verbrauche keine Energie für Entscheidungen, weder im Laden noch vor dem Schrank. Statt zu shoppen, kreiere ich neue oder alte Looks mit den Kleidern, die ich besitze. Kreieren statt kaufen!

Ich liebe meine Klamotten, meine Schuhe, meine Taschen! Ich danke allen Tieren, die dafür gestorben sind (auch wenn ich das nun bereue). Ich denke an die Menschen in Bangladesh, Indien, Sri Lanka und sonstwo auf der Welt, die meine T-Shirts hergestellt haben. Ich liebe und pflege meine Kleidungsstücke und versuche, sie möglichst lange zu erhalten.

Für meinen perfekten Kleiderschrank hab ich mir ein paar Regeln erschaffen, mit denen ich meinen Konsum in Zukunft kontrolliere.

Wenn ich etwas neues anschaffe, muss es all diese Kriterien erfüllen:

kein Menschenleid (faire Löhne, Arbeitszeiten und keine Kinderarbeit)

kein Tierleid

möglichst ökologisch

möglichst regional

beste Qualität

ein absolutes Wunschteil sein und mich in mein bestes Selbst verwandeln.